Chorchronik 2016

Severinfeier
se2016.jpgAm 8. Jänner umrahmte der Chorus Musica Favianis die jährliche Severinsfeier der Pfarre in der Pfarrkirche mit der Messe für vier Stimmen und Orgel op. 4 von Joseph Callaerts.
Ostersonntag

Die Missa brevis in B-Dur (KV 275) mit seinem fröhlich-feierlichen Charakter gehört zu den bekanntesten Salzburger Messen des jungen Mozart. Wir als Chor musizierten gemeinsam mit Instrumentalisten aus Wien, Nieder- und Oberösterreich.
Ein Bläsertrio mit Simone Thiel umrahmte dieses besondere Ereignis mit festlichen Trompetenstücken.
(Live-Übertragung im ORF Regionalradio)
Fronleichnam


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Zu Fronleichnam begaben wir uns wieder in die Welt des Gospel. Geplant war eine Wiederaufführung der Gospel Mass von Robert Ray, diesmal aber das vollständige Werk. Besonders fasziniert an dieser Messe die bunte Mischung aus einfühlsam-lyrischen und rhythmisch-mitreißenden Abschnitten. Wir wurden professionell begleitet von Konrad (Kontrabass) und Benjamin Zissler (Cajón, Percussion).
Das Sopransolo sang wieder sehr stilecht Birgit Gallasch-Langsteiner. Nachdem Hermann Schaupp aus gesundheitlichen Gründen leider absagen musste, übernahmen erstmals Josef Ulmer und Bernhard Schlichtinger, jeder auf seine unverwechselbare Art, die Tenor-Soli. Hoffentlich hören wir noch öfter ein Solo von euch!
Hörbeispiele:
Allerheiligen
ah2016_1.jpgBeim Hochamt zu Allerheiligen sang der Chorus Musica Favianis die „Canzonen Messe“ von Fridolin Limbacher. Diese Messe besteht aus Canzonen-Kompositionen der Renaissance-Zeit. Aus den mehrsätzigen und mehrstimmigen Canzonen des 16. Jahrhunderts stellte der Komponist in den 1950er-Jahren einen neuen Messzyklus mit modernem ökumenischen Text zusammen.
ah2016_2.jpgFordernd und reizvoll sind die rhythmische Komplexität und die melodische Schlichtheit dieses Werkes.
Der Bariton Lukas Rupf aus Schwallenbach in der Wachau ließ mit dem „Panem angelicus“ zur Kommunion aufhorchen.
Stefanitag

Am 26. Dezember sangen wir die „Missa brevis“ in C für Soli, Chor und Orchester von František Xaver Brixi. Geboren 1732 war er ein Zeitgenosse Haydns und Mozarts und wirkte als Kirchenmusiker im Dom von Prag, schrieb aber auch Instrumentalkonzerte und Sinfonien.
In dieser Messe vermischen sich barocke Ausdrucksformen mit klassischer Melodik und Harmonik. Sie besticht durch einen heiter-festlichen Charakter und verzaubert durch stimmungsvolle Soli in allen Stimmlagen. Das Orchester mit vielen Streichern trug zu einem besonderen Erlebnis bei.
Hörbeispiel:
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